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2016

About

In diesem Projekt geht es um die Untersuchung des Krankheitsbildes Depression.
Fast 25 Prozent der Deutschen sind psychisch krank (Stand 2020). Doch auch wenn psychisch kranke Menschen nicht mehr wie vor 30 Jahren einfach weggesperrt oder von der Gesellschaft stigmatisiert werden, sind sie noch weit davon entfernt, wirklich integriert zu sein
Das ist eine Belastung nicht nur für die Erkrankten, sondern auch für deren Angehörige. Diese Arbeit untersucht das Krankheitsbild, wie auch die Begleitsymptome und ist als Unterstützung für die Angehörigen gedacht. 
Der gestalterische Schwerpunkt dieser Arbeit liegt zum einen auf der sehr klaren und reduzierten typografischen Inszenierung und zum anderen auf den typografisch-illustrativen depressiv-manischen Bildern. Durch diese Inszenierung soll der Kontrast zwischen andauerndem Gedankenrauschen und absoluter Stille dargestellt werden.

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TOOLS

Analog Tools, Adobe InDesign, Adobe Photoshop

Zitat

"Es sind deine dunkelsten Erinnerungen die dich in den dunkelsten Zeiten deines Lebens heimsuchen." (Urheber wird aus Schutz nicht genannt)

Zitat

"Die Krankheit zu analysieren und zu klastern hat etwas tröstliches. Es wirkt beinahe nicht mehr ganz so schlimm." (Urheber wird aus Schutz nicht genannt)

ICD-10 System zur Kategorisierung der Depression und dessen Begleiterscheinungen.

Zitat

"Für den Angehörigen ist die Krankheit oft nicht das schlimmste. Die Begleiterscheinungen wie Drogenabhängigkeit oder Alkoholismus sind ebenfalls schlimm. Gepaart mit der Enttäuschung nichts tun zu können." 

(Urheber wird aus Schutz nicht genannt)

Zitat

"Für den Angehörigen ist die Krankheit oft nicht das schlimmste. Die Begleiterscheinungen wie Drogenabhängigkeit oder Alkoholismus sind ebenfalls schlimm. Gepaart mit der Enttäuschung nichts tun zu können." 

(Urheber wird aus Schutz nicht genannt)

Zitat

"Depressionen lassen sich beschreiben, als hätte nicht dein Körper sondern deine Seele Krebs."

(Urheber wird aus Schutz nicht genannt)

Zitat

"Manchmal frage ich mich, wer ich eigentlich bin. Es gibt Momente, da erinnere ich mich an alles glas klar und ich habe das Gefühl wieder ich selbst zu sein. Und dann gibt es Momente, wo ich mein Gesicht im Spiegel nicht erkenne. Ich sehe nichts, nur eine große Leere. Es fühlt sich sogar fast so an, als würde ich dem Teufel entgegen blicken."

(Urheber wird aus Schutz nicht genannt)

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